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Unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen

Unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen als PDF-Version können Sie hier downloaden:

1. Abschluss des Reisevertrages

Mit der Anmeldung bietet der Kunde SAMreisen GmbH & Co. KG in 56566 Neuwied, Friedrich-Rech-Str. 268 - nachfolgend Reiseveranstalter genannt - den Abschluss eines Reisevertrages an.
Die Anmeldung kann schriftlich, mündlich oder fernmündlich, mit nachfol-gender schriftlicher Anmeldung vorgenommen werden.
Sie erfolgt durch den Anmelder auch für alle, in der Anmeldung aufgeführ-ten Teilnehmer, für deren Vertragsverpflichtung der Anmelder wie für seine eigene Verpflichtung einsteht, sofern er eine entsprechende gesonderte Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat. Mit der schriftlichen Bestätigung wird der Vertrag auch für den Reiseveranstalter verbindlich.
Weicht der Inhalt der Reisebestätigung/Rechnung vom Inhalt der Anmel-dung ab, so liegt ein neues Angebot des Reiseveranstalters vor, an das er für die Dauer von 10 Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt auf Grundlage dieses neuen Angebotes zustande, wenn der Reisende innerhalb der Bindungsfrist die Annahme erklärt.

2. Bezahlung

2.1. Bei Vertragsabschluss und Aushändigung des Sicherungsscheines wird eine Anzahlung von 20% des Reisepreises fällig. Der Restbetrag ist ohne weitere Aufforderung bis 4 Wochen vor Reisebeginn zu zahlen.
Davon abweichende Zahlungsbedingungen werden im Angebot gesondert aufgeführt.
2.2. Die Unterlagen werden dem Kunden ca. 14 Tage vor Reisebeginn nach Zahlung des vollständigen Reisepreises zugesandt, gegen Zahlung beim Veranstalter ausgehändigt oder gegen Nachnahme zugesandt.
2.3. Erfolgt die Buchung kurzfristiger als 6 Wochen vor Reiseantritt, so ist der Reisepreis sofort bei Erhalt der schriftlichen Bestätigung fällig.

3. Leistungen

3.1. Der Inhalt des Reisevertrages wird ausschließlich durch die Leistungs-beschreibung in der Reisebestätigung bestimmt. Mündliche Absprachen, die im Gegensatz zu den Reisebedingungen und Leistungsbeschreibungen stehen, bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.

3.2. Orts- und Hotelausschreibungen in Prospekten und auf unseren Webseiten haben lediglich den unverbindlichen Informationscharakter ohne Gewährleistung für den Inhalt.

3.3. Die vertraglich vereinbarten Leistungen ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung im Angebot und aus den hierauf Bezug nehmen-den Angaben in der Reisebestätigung.
Die im Angebot enthaltenen Angaben sind für den Reiseveranstalter bindend. Der Reiseveranstalter behält sich jedoch ausdrücklich vor, aus sachlich berechtigten, erheblichen und nicht vorhersehbaren Gründen vor Vertragsabschluss eine Änderung der Prospektangaben zu erklären, über die der Reisende vor Buchung selbstverständlich informiert wird.

4. Leistungs- und Preisänderungen

4.1. Abweichungen und/oder Änderungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluß notwendig werden und die vom Reiseveranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Abweichun-gen und/oder Änderungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Informieren Sie sich bitte bis spätestens 24 Stunden, aber nicht früher als 48 Stunden vor Rückflug bzw. Rückfahrt bei unserer Reiseleitung oder dem im Ticket angegebenen Kontaktbüro über die genauen Flug- bzw. Fahrtzeiten. Wenn Sie das nicht tun und Ihren Flug bzw. Ihre Fahrt verpassen, gehen daraus ggf. entste-hende Mehrkosten zu Ihren Lasten. Ein Wechsel der ursprünglich vorgesehenen Fluggesellschaft, des Fluggerätes, der Route, des Flugha-fens, die Einführung von zunächst nicht vorgesehenen Zwischenlandungen etc. bleiben vorbehalten. Für hieraus resultierende Verspätungen und Änderungen des Flugplanes übernehmen wir keine Haftung. Findet im Einzelfall aus flugtechnischen Gründen der Hinflug zur Nachmittags- oder Abendzeit, der Rückflug dagegen in den Morgen- oder Vormittagsstunden statt, besteht kein Ersatzanspruch für eine etwa dadurch entfallene Verpflegungsleistung.

4.2. Darüber hinaus ist der Reiseveranstalter berechtigt, aus wichtigen Gründen eine andere Reiseunterkunft, Transportart oder Klasse zu wählen bzw. das ausgeschriebene Programm zu ändern. Der Veranstalter ist hierbei verpflichtet, sich um einen gleichwertigen Ersatz zu bemühen.

4.3. Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, den Kunden von Leistungs- und/oder Preisänderungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Gegebe-nenfalls wird er dem Kunden eine kostenlose Umbuchung oder einen kostenlosen Rücktritt anbieten. Tritt der Reisende vom Vertrag zurück, erstattet der Reiseveranstalter die bis dahin geleistete Zahlung unverzüg-lich.
4.4. Liegt der Reisetermin später als vier Monate nach Reisevertragsab-schluss, so ist der Reiseveranstalter berechtigt, eine Preisänderung vorzunehmen, wenn sie auf sachlich berechtigten, erheblichen und nicht vorhersehbaren Gründen (Änderung der Treibstoffkosten, Steuern, Gebühren, Abgaben, Tarife und Ähnliches) beruht; die Preiserhöhung muss sich im Rahmen der veränderten Umstände halten.
Ändern sich behördlich festgelegte Beförderungstarife, Gebühren oder Steuern, ist eine Anpassung der Preise jederzeit möglich. Bei einer Preiserhöhung von mehr als 10% des Reisepreises, ist der Kunde innerhalb von 10 Tagen zum gebührenfreien Rücktritt berechtigt.

5. Rücktritt durch den Kunden, Umbuchung, Ersatzpersonen

5.1. Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Mündliche oder telefonische Abmeldungen können nicht anerkannt werden. Maßgeblich ist der schriftliche Eingang der Rücktrittserklärung beim Reiseveranstalter.

5.2. Tritt der Kunde vom Reisevertrag zurück oder tritt er die Reise ohne vorherige Rücktrittserklärung nicht an, so kann der Reiseveranstalter Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und für seine Aufwendungen verlangen. Der Reiseveranstalter kann diesen Ersatzanspruch unter Berücksichtigung der nachstehenden Gliederung nach der Nähe des Zeitpunktes des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschalisieren (siehe Stornobedingungen Punkt I und II).

5.3. Umbuchungen gelten als Rücktritt mit nachfolgender Neuanmeldung. Bei bestätigten Buchungen werden auf Kundenwunsch Umbuchungen bis 31 Tage vor Reiseantritt vorgenommen. Es wird dafür in der Regel eine Umbuchungsgebühr von Euro 25,00 p. Person berechnet.
Hier von abweichende Kosten und Bestimmungen werden Ihnen mit im Angebot oder Ihrer Reisebestätigung mitgeteilt. Kurzfristige Umbuchungen ab dem 30. Tag werden wie Stornierungen behandelt und es fallen dafür die u. a. Stornokosten an.

Wir empfehlen daher dringend den Abschluss einer Reisekostenrücktritts-Versicherung.

I. Stornobedingungen für Flugpauschalreisen mit Linienfluggesellschaften, Bedarfsluftverkehrsgesellschaften (Charter) und Tauchkreuzfahrten (ausgenommen sind Reisen mit gesondert ausgewiesenen Stornobedin-gungen) oder bei eigener Anreise:

  •     Bis zum 30. Tag vor Reiseantritt: 20% des Reisepreises,
  •     ab 29. bis 22. Tag vor Reiseantritt: 30% des Reisepreises,
  •     ab 21. bis 15. Tag vor Reiseantritt: 40% des Reisepreises,
  •     ab 14. bis 7. Tag vor Reiseantritt: 50% des Reisepreises,
  •     ab 6. bis 1. Tag vor Reiseantritt: 65% des Reisepreises,
  •     Bei Nichtantritt oder Rücktritt am Abreisetag: 100% des Reisepreises.

II. Stornobedingungen für Gruppenpauschalreisen:

  •     Bis zum 95. Tag vor Reiseantritt: 15% des Reisepreises,
  •     ab 94. bis 60. Tag vor Reiseantritt: 35% des Reisepreises,
  •     ab 59. bis 32. Tag vor Reiseantritt: 55% des Reisepreises,
  •     ab 31. bis 35. Tag vor Reiseantritt: 75% des Reisepreises,
  •     ab 14. bis 7. Tag vor Reiseantritt: 90% des Reisepreises,
  •     ab 6. Tag oder bei Nichtantritt der Reise: 100% des Reisepreises.

Davon abweichende Stornobedingungen gelten entsprechend dem jeweiligen Reisevertrag.

5.4. Bis zum Reisebeginn kann der Reisende verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt. Der Reiseveranstalter kann dem Eintritt des Dritten widersprechen, wenn dieser den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder seine Teilnahme gesetzlichen Vorschriften oder behördlichen Anordnungen entgegensteht. Tritt ein Dritter in den Vertrag ein, so haften er und der Reisende dem Reiseveranstalter als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den Eintritt entstandenen Mehrkosten.

5.5. Im Falle des Rücktritts kann der Reiseveranstalter vom Kunden die tatsächlich entstandenen Mehrkosten verlangen.

6. Nicht in Anspruch genommene Leistungen

Nimmt der Reisende Reiseleistungen ganz oder nur teilweise nicht in Anspruch, erfolgt keine Erstattung des Gegenwertes durch den Reisever-anstalter. Es bleibt dem Reisenden jedoch der Nachweis ersparter Aufwendungen des Reiseveranstalters oder eines diesem entstandenen geringeren Schadens vorbehalten.

7. Rücktritt und Kündigung durch den Reiseveranstalter

Der Reiseveranstalter kann in folgenden Fällen vor Antritt der Reise vom Reisevertrag zurücktreten oder nach Antritt der Reise den Reisevertrag kündigen:

a) Ohne Einhaltung einer Frist: Wenn der Reisende die Durchführung der Reise, ungeachtet einer Abmahnung durch den Reiseveranstalter, nachhaltig stört oder wenn er sich in einem solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Kündigt der Reiseveranstalter, so behält er den Anspruch auf den Reisepreis; er muss jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die er aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt, einschließlich der ihm von den Leistungsträgern erstatteten Beträge.

b) Bis 2 Wochen vor Reiseantritt: Bei Nichterreichen einer Mindestteilneh-merzahl, wenn in der Reiseausschreibung für die entsprechende Reise auf eine Mindestteilnehmerzahl hingewiesen wird. In jedem Fall ist der Reiseveranstalter verpflichtet, den Kunden unverzüglich nach Eintritt der Voraussetzung für die Nichtdurchführung der Reise hiervon in Kenntnis zu setzen und ihm die Rücktrittserklärung unverzüglich zuzuleiten. Der Kunde erhält den eingezahlten Reisepreis unverzüglich zurück. Sollte bereits zu einem früheren Zeitpunkt ersichtlich sein, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird, hat der Reiseveranstalter den Kunden davon in Kenntnis zu setzen.
c) Bis 4 Wochen vor Reiseantritt: Wenn die Durchführung der Reise, nach Ausschöpfung aller Möglichkeiten, für den Reiseveranstalter deshalb nicht zumutbar ist, weil das Buchungsaufkommen für diese Reise so gering ist, dass die dem Reiseveranstalter im Falle der Durchführung der Reise entstehenden Kosten eine Überschreitung der wirtschaftlichen Opfergren-ze, bezogen auf diese Reise, bedeuten würde. Ein Rücktrittsrecht des Veranstalters besteht jedoch nur, wenn er die dazu führenden Umstände nicht zu vertreten hat (z.B. kein Kalkulationsfehler) und wenn er die zu seinem Rücktritt führenden Umstände nachweist und wenn er dem Reisenden ein vergleichbares Ersatzangebot unterbreitet hat. Wird die Reise aus diesem Grunde abgesagt, so erhält der Kunde den eingezahlten Reisepreis unverzüglich zurück.

7.1. Ferner behält sich der Reiseveranstalter vor, die Reise jederzeit abzusagen, wenn dieser Hindernisse entgegenstehen, die von ihm nicht oder nur unter unverhältnismäßigen Kosten beseitigt werden können; in diesem Falle erstattet der Reiseveranstalter alle Zahlungen ohne Abzug einer Gebühr. Die Berechtigung zum Rücktritt besteht ferner bei Zahlungs-verzug eines Teilnehmers, ohne dass es einer nochmaligen Fristsetzung zur Zahlung bedarf. Wird die Reise infolge höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so kann sowohl der Reiseveran-stalter als auch der Kunde den Vertrag kündigen. Der Kunde erhält den Reisepreis zurück. Der Reiseveranstalter darf jedoch für erbrachte oder noch zu erbringende Leistungen eine Entschädigung verlangen. Weiterhin ist der Reiseveranstalter verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere falls der Vertrag die Rückbeförderung umfasst, den Reisenden zurück zu befördern. Die Mehrkosten für Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im übrigen fallen die Mehrkosten dem Reisenden zur Last.

8. Haftung des Reiseveranstalters

8.1. Der Reiseveranstalter haftet im Rahmen der Sorgfaltspflicht eines ordentlichen Kaufmanns. Er ist verpflichtet, die Reise so zu erbringen, dass sie die zugesicherten Eigenschaften hat und nicht mit Fehlern behaftet ist, die den Wert oder die Tauglichkeit zu dem gewöhnlichen oder nach dem Vertrag vorausgesetzten Nutzen aufheben oder mindern. Insbesondere haftet der Reiseveranstalter für:

1. Auswahl der Leistungsträger und Überprüfung der Leistungen,
2. Zusammenstellung von Einzelleistungen,
3. Beschreibung der Leistungen in Katalogen und Prospekten,
4. Bearbeitung der Reiseanmeldung,
5. Organisation, Reservierung und zur Verfügung Stellung gemäß Reisevertrag,
6. Ausstellung und Absendung der Reiseunterlagen,
7. Beschaffung von Visa, sonstigen Reisepapieren und ausländischen Zahlungsmitteln, sofern dies ausdrücklich Gegenstand des Reisevertrages ist.

8.3. Vertragliche Haftung: Die Haftung des Reiseveranstalters ist auf Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt,
1. soweit ein Schaden des Reisenden vom Reiseveranstalter weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder
2. soweit er für einen dem Reisenden entstandenen Schaden allein wegen Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

8.4. Der Reiseveranstalter haftet nicht für Leistungsstörungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Führungen, Ausflüge etc.) und die in der Reiseausschreibung oder in der Reisebestätigung als Fremdleistungen gekennzeichnet werden (z.B. sind alle von Reiseleitern vermittelten Ausflüge und Rundfahrten Fremdleistungen).

8.5. An Sonderausflügen zu Land, zu Wasser, Tauchfahrten, Tauchen usw. beteiligt sich der Kunde auf eigene Gefahr. Der Reiseveranstalter weist darauf hin, dass weder Boote noch Tauchgeräte noch eine Teilnahme an Tauchgängen durch Versicherungsleistungen abgedeckt sind. Die Sorge der entsprechenden Versicherung obliegt dem Teilnehmer. Eine Haftung des Reiseveranstalters ist ausgeschlossen. Voraussetzung für die Teilnahme an diesen Reisen ist ein einwandfreier Gesundheitszustand sowie Tropen- und Tauchtauglichkeit.

8.6. Die Teilnahme an Sport- und Tauchkursen erfolgt in jedem Fall auf eigene Gefahr.
8.7. Wird eine Beförderung im Linienverkehr erbracht und dem Reisenden hierfür ein entsprechender Beförderungsausweis ausgestellt, so erbringt der Reiseveranstalter insoweit Fremdleistungen, sofern in der Reiseaus-schreibung und in der Reisebestätigung darauf hingewiesen wird. Für den Erfolg der Beförderungsleistung selbst tritt der Reiseveranstalter daher nicht ein.

8.8. Verjährung: Die Ansprüche des Kunden aus dem Reisevertrag verjähren in 6 Monaten, Schadensersatzansprüche aus unerlaubter Handlung 3 Jahre nach dem vertraglich vereinbarten Reiseende.

9. Mitwirkungspflicht des Reisenden

9.1. Falls der Reisende seine Reisedokumente nicht rechtzeitig vor Abreise hat, hat er den Reiseveranstalter umgehend davon zu benachrichtigen.

9.2. Bei eventuell auftretenden Leistungsstörungen ist der Reisende verpflichtet, seine Beanstandung unverzüglich der örtlichen Reiseleitung bzw. Agentur zur Kenntnis zu geben. Diese ist beauftragt, für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Ist eine örtliche Reiseleitung oder Agentur nicht erreichbar oder kann diese die Leistungsstörung nicht beheben, so müssen Beanstandungen unverzüglich den Leistungsträgern bzw. dem Reiseveranstalter mitgeteilt werden. Auf Verlangen des Reisenden hat die örtliche Reiseleitung oder Agentur eine Niederschrift über die einzelnen Beanstandungen anzufertigen. Zur Abgabe rechtsverbindlicher Erklärun-gen ist die Reiseleitung bzw. Agentur nicht befugt. Kommt der Reisende diesen Verpflichtungen nicht nach, so stehen im
Ansprüche auf Minderung nicht zu.

10. Ausschluss von Ansprüchen

Ansprüche wegen Nichterbringung oder nicht vertragsgemäßer Erbringung von Reiseleistungen müssen innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise schriftlich bei dem Reiseveranstalter geltend gemacht werden.

11. Pass-, Visa-, Zoll-, Devisen- und Gesundheitsvorschriften

Für die Einhaltung der Pass-, Visa-, Zoll-, Devisen- und Gesundheitsvor-schriften ist der Reisende selbst verantwortlich. Alle Nachteile, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu Lasten des Kunden, auch wenn diese Vorschriften nach der Buchung geändert werden sollten. Achten Sie bitte darauf, dass Ihr Reisepass, den Sie für die Reise benötigen, Gültigkeit besitzt und noch mindestens 6 Monate über Ihr geplantes Rückreisedatum hinaus gültig ist. Bitte prüfen Sie kurz vor Ihrer Reise, ob sich die Impfbestimmungen geändert haben.

12. Versicherungen

Der Abschluss einer Reisekostenausfall-, Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reisekrankenversicherung wird dringend empfohlen. Auf Wunsch kann der Reiseveranstalter solche Versicherungen vermitteln. Soweit dies bei den einzelnen Reiseausschreibungen ausdrücklich vorgesehen ist, schließt der Reisepreis eine Reisekostenausfallversicherung ein. In diesem Falle ist der Kunde gegen die Rücktrittskosten versichert. Die Reisekostenrücktritts-Versicherung beginnt mit dem Tage der Reisebuchung und gilt bis zum Ende der Reise. Die Versicherungsbedingungen werden mit Zusendung der Reisebestätigung zugesandt.

13. Sport- und Tauchkurse

Es wird empfohlen, sich vor Reisebeginn auf Tauchtauglichkeit ärztlich untersuchen zu lassen. Während der Tauchkurse und -programme ist den Tauchlehrern und Betreuern Folge zu leisten. Zuwiderhandlungen haben den sofortigen Ausschluss ohne Anspruch auf Rückerstattung zur Folge. Teilnehmer, die ein Non-Limit-Tauchprogramm buchen, müssen versi-chern, dass sie über die entsprechende Taucherfahrung verfügen.

14. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen

14.1. Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrages zur Folge.

14.2. Über den Katalog oder Prospekt des Veranstalters hinausgehende Zusagen sind nur wirksam, wenn sie vom Reiseveranstalter schriftlich bestätigt wurden. Ebenso unwirksam sind Zusagen der Reiseleitung während der Reise.

15. Allgemeines

15.1. Maßgebend für alle Leistungen und Preise sind die schriftlichen Angebote des Reiseveranstalters.

15.2. Die Berichtigung von Irrtümern sowie Druck- und Rechenfehlern bleibt vorbehalten.

15.3. Alle personenbezogenen Daten, die dem Reiseveranstalter zur Verfügung gestellt werden, sind gemäß Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) gegen missbräuchliche Verwendung geschützt.

15.4. Tritt SAMreisen GmbH & Co. KG nur als Vermittler auf, so gelten die Reisebedingungen des vermittelten Veranstalters.

16. Gerichtsstand

Der Reisende kann den Reiseveranstalter nur an dessen Sitz verklagen. Für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Reisenden ist der Wohnsitz des Reisenden maßgebend, es sei denn, die Klage richtet sich gegen Vollkaufleute oder Personen, die keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland haben, oder gegen Personen, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Reiseveranstalters maßgebend.

Stand: 10/2017