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Tauchen auf Bali

Von der kleinen Insel Bali geht ein besonderer Charme aus, der Besucher aus der ganzen Welt verzaubert. Es klingt wie ein Klischee, aber die Einwohner sind wahrhaft herzliche Menschen, die mit Hingabe ihren Alltag zwischen Tradition und Moderne nachgehen. So werden täglich an den Wegen kunstvolle Opfergaben aus Blumen niedergelegt und irgendwo geht eine feierliche Prozession zu einem, der schätzungsweise 10.000 Tempeln. Bei Nacht ist das Künstlerdorf Ubud erfüllt von fremdartigen Klängen und Tänzen religiöser Zeremonien. Trotz der Beliebtheit konnte sich Bali seinen ursprünglichen Charakter erhalten. Und abseits der Pfade finden sich malerische Landschaften aus Vulkanen, Reisterassen und mittendrin detailverliebte Tempelanlagen, die wie mit dem Dschungel verwachsen scheinen.

Während das touristische Zentrum im Südwesten der Insel liegt, zieht es Taucher vor allem an die Ostküste und den Norden der Insel. Die Region Tulamben an der Ostküste ist bekannt für seine üppigen Korallengärten, die vorallem Entdeckungen im Kleintierbereich bieten. So mancher Fotograf schafft es hier seinen gesamten Tauchurlaub im Hausriff zu verbringen.

Für Abwechslung ist dennoch reichlich gesorgt. Das berühmte Wrack der USS Liberty liegt direkt vor der Küste. Das riesige Stahlgebilde ist prächtig bewachsen und bildet den Lebensraum für ein dichtgedrängtes Rifffisch-Gewusel. In den frühen Morgenstunden bekommt man häufig riesige Makrelenschwärme und Büffelkopf-Papageienfische zu Gesicht. Ein absolutes Top Tauchrevier sind die im Südosten vorgelagerten Inseln Nusa Penida und Lembongan. Entlang der Küste kommen zwischen Juni und September die mystischen Mondfische aus der Tiefe und Mantas lassen sich das ganze Jahr über an den Putzerstationen verwöhnen.

Von Pemuteran im Norden gelangt man zum Menjangan Nationalpark. Dieser bietet an sich schon eine fantastische Naturkulisse aus Regenwald und Vulkanen. Unter der schillernden Wasseroberfläche jedoch liegt einer der besten Tauchplätze Balis: Steilhänge, üppig bewachsen mit Gorgonien, Schwämmen, Federsternen und unterschiedlichsten Weich- und Hartkorallen. Schildkröten knabbern genüsslich an Korallen während Füsilierschwärme, große Barrakudas, Fledermausfische, Adlerrochen und Riffhaie ihre Bahnen ziehen. Im Kontrast dazu steht der Spot Secret Bay: Eine leblose Einöde aus schwarzem Lavasand. Beim genaueren Hinschauen offenbart jedoch jeder Quadratmeter die skurrilsten Lebewesen: Schlangenaale, Angler-, Drachen-, Schaukelfische, Pygmäen-Seepferdchen, Geisterfetzenfischen und viele bunte Nacktschnecken-Exoten.