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Tauchen in Raja Ampat

Stellen Sie sich einen tropischen Archipel aus steilen, mit Dschungel bedeckten Inseln vor, gesäumt von strahlend weißen Sandstränden, versteckten Lagunen und leuchtend türkisfarbenen Wasser. Nun gibt man unberührte Korallenriffe hinzu – schön reichlich – und garniert es mit ganzen Wolken bunter Rifffische. All das legt man in eine, den meisten Menschen, unbekannte Ecke Indonesiens und heraus kommt das ultimative Tauchparadies: Raja Ampat. Die verstreuten Inselchen im Nordwesten Papua-Neuguineas bilden einen der schönsten Archipele Südostasiens.

Eigentlich ist das schon Grund genug für einen Besuch. Obendrein sind die Tauchgebiete von herausragender ökologischer Qualität. Allein auf einem einzigen Tauchgang zählten Forscher 283 Arten. So trifft man auf Mantas mit riesigen Spannweiten, Schulen von Barrakudas, Füsilieren, Papageienfischen, aber auch Pygmaenseepferdchen und farbenfrohe Nacktschnecken oder besondere Exoten wie den Wobbegong und den Epaulettenhai. Die Unterwassertopografie wechselt von vertikalen Wänden, steil aufragenden Felsnadeln zu seichten Riffen und zerklüfteten Canyons.

Auch an Land macht diese Vielfalt nicht halt: 40 verschiedene Arten der exotischen Paradiesvögel hat man hier gezählt. Hinzu kommen viele andere Vogelarten - ein Paradies für Vogelliebhaber. Es ist das Königreich der Echsen, Schlangen, Landschildkröten und vieler weiterer Tierarten. Ein unglaubliches Konzert aus Gezwitscher, Lauten und Zirpen erfüllt die Zeit zum Sonnenuntergang. Es gibt ursprüngliche Dörfer, Perlenfarmen und mystische Höhlensysteme. Wer möchte, kann diese faszinierende Welt auch mit Kajak oder zu Fuß entdecken.