Tauchen auf den Kapverden

Nur 6 Flugstunden von Deutschland befindet sich ein Inselreich, wo der Sommer 365 Tage währt und Stress ein Fremdwort ist: Die Kapverden sind ein Archipel am Rande der Zeit, erschaffen aus goldgelbem Wüstensand und schwarzem Lavagestein, umspült vom türkisfarbenen Atlantik und gestreichelt vom Nordostpassat.

Auf den Kapverden kommen verschiedene Meeresströme zusammen, die eine ganz eigenwillige  Unterwasserwelt kreieren: Nährstoffreiches, kaltes Wasser aus dem Norden trifft auf die tropische bunte Fülle der Äquatorregionen. Das beschert einen unglaublichen Fischreichtum, wo riesige Schwärme mächtige Gebilde formen, dazu eine tropisch-bunte Fülle, verschiedene Korallenarten sowie größere Jäger und ein breites Makrospektrum für abwechslungsreiches Tauchen stehen. Der vulkanische Ursprung der Inseln zeigt sich auch unter Wasser und fasziniert mit einer Unterwasserlandschaft die sind an sich schon den Tauchgang wert sind.

Zum Tauchen auf den Kapverden sind besonders die Inseln Sal, Boa Vista und Santiago geeignet. Während auf Sal mittlerweile sich eine Reihe großer Hotels angesiedelt haben, befindet man sich auf den anderen Inseln abseits der Touristenpfade. Auf den Kapverden geht angenehm friedlich und entspannt zu, und erinnert mit seinen charmanten Fischerörtchen mit seinen bunten Auslegerbooten, den tropischen Temperaturen und seiner Lage im Atlantik vor der afrikanischen Küste ein wenig an die Karibik.

Tauchreisen auf den Kapverden

Es gibt auf den Inseln eine Handvoll, ausgezeichneter Tauchbetriebe, die mit dem Tauchboot hinaus zu den vielen Spots der Inseln fahren. Da die Kapverden als Tauchziel immer noch bei wenigen auf den Reise-Radar liegen, herscht generell kein Massenandrang. Die Gruppen sind häufig klein und man genießt oft grandiose Tauchplätze für sich.

Die Tauchplätze auf den Kapverden

Die Tauchplätze auf den Kapverden bewegen sich auf einer Tiefe zwischen 10 – 35 Metern und haben eine durchschnittliche Sichtweite von 10 – 20 Metern. Das Tauchen im Atlantik ist generell kein Easy Diving. Strömung und gelegentliche Dünung machen das Tauchen auf den Kapverden anspruchsvoll. Dennoch gibt es viele, im Windschatten der Inseln geschützte Spots, die ruhige Bedingungen bieten und sich damit auch für Tauchanfänger eignen.

Die vulkanische Topografie der Tauchplätze auf den Kapverden besteht aus massiven Felsblöcke, Höhlen, Torbögen, Canyons sowie steilabfallende Hängen. Die Felswände sind häufig bewachsen mit einigen Korallenarten, Hydrozoon, Algen und gelb leuchtenden Krustenanemonen. Die Kapverden verfügen über einen außergewöhnlichen Fischreichtum. Darunter karibisch-bunte Arten wie Papageien-, Kaiser-, Doktor- und Soldatenfische sowie kapitale Zackenbarsche in den Nischen, Langusten, Bärenkrebse, Drücker, Muränen, Trompetenfische, Oktopusse und Stachelmakrelen. Auch Großfische wie Sandtigerhaie, Ammenhaie, Barrakudas, Stechrochen, Tunfische oder gar Mantas lassen sich mit etwas Glück hier sichten.

Kapverden – Mehr als nur Tauchurlaub

Mit ihren nahezu unberührten Tauchgründen und dem stetig wehenden Passatwind sind die Kapverden ein beliebtes Reiseziel für Taucher, Surfer und Kiter. Für Wanderer gibt es abwechslungsreiche Touren. Vor allem Reisende mit einem Faible für Individualität und Sinn für Natur finden hier ihr ganz eigenes Paradies. Jede Insel hat ihre Besonderheit und einen unverwechselbaren Charakter.


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Tauchhotels auf den Kapverden

Kapverden auf einen Blick

  • in 6 - 8 Flugstunden Stunden von Europa aus erreichbar
  • Mit 350 Sonnentagen ideales Ziel für Sonnenanbeter
  • Endlose Sandstrände, trockene Wüsten und grüne Gebirgszüge charakterisieren die sehr unterschiedlichen Inseln vor der Westküste Afrikas
  • Neben Tauchen sind Wandern und Surfen die beliebtesten Sportarten.
  • Auf Santiago gibt es kleine Gäste- und Apartmenthäuser auf Selbstversorgerbasis, ideal für Individualisten. Auf Sal gibt es zusätzlich ein breites Hotelangebot bis hin zu All Inklusive Anlage mit Animationsprogramm.

Beste Reisezeit: ganzjährig tropisches Klima. Beste Reisemonate sind November bis Juli. In dieser Zeit ist es sehr trocken. Von August bis Oktober ist Regenzeit, jedoch auch mit geringer Wahrscheinlichkeit. Der ganzjährig wehte Nordospassatwind sorgt für gute Wassersportbedingungen. Für Taucher gelten die Monate März bis November als ideale Reisezeit. Tauchen ist aber ganzjährig möglich.
Lufttemperatur: 21 - 36 C°
Wassertemperatur: 22 - 27 C°
Empf. Tauchanzug: Im Sommer ist ein 3mm Nassanzug oder Shorty ausreichend. Während der Wintermonate sind 5mm bis 7mm Halbtrocken- oder Nassanzug, Kopfhaube und Handschuhe empfehlenswert
Anreise: Direktflüge mit TUIfly sowie Linienflüge mit TAP Portugal via Lissabon
Zeitzone: MEZ Sommer - 3h, MEZ Winter -2h
Einreise: Reisepass mit mind. 6 Monate Gültigkeit über das Einreisedatum hinaus erforderlich. Kinder benötigen einen Kinderreisepass.
Für die Einreise ist ein Visum erforderlich. Dieses können Sie bei der Einreise auf den internationalen Flughäfen von Sal, Boavista, São Vicente und Santiago vor Ort kaufen. Die Staatsangehörigkeit ist unwichtig. Die Kosten für max. ein 30 Tage gültiges Visum betragen 25 € (Stand 09/2017). Dabei kann es zu Wartezeiten kommen.
Alternativ kann man das Visum vorab über die jeweilige Botschaft oder einen Visaservice-Dienst beantragen. Die Kosten betragen dann rund 45 €, zzgl. Kosten für Passfotos, Porto und Service.

Höhepunkte unter Wasser:

  • Fischreiche Gewässer mit spektakulären Unterwasserlandschaften vulkanischen Ursprungs mit Höhlen, Grotten und Canyons.
  • Die Felswände sind meist dicht bewachsen mit verschiedenen Korallenarten, Hydrozoen, Algen und gelb oder orange leuchtenden Krustenanemonen und bieten standorttreuen Fischarten einen idealen Lebensraum. Neben tropischen Falter- und Kaiserfischarten trifft man hier auch typische Kaltwasserbewohner des Atlantiks. Mit etwas Glück sind am Außenriff auch Großfische wie Ammenhaie, Barrakudas, Stechrochen, Mantas, Tunfische und Schildkröten.
  • Für die strömungsreichen Gewässer ist eine entsprechende Erfahrung erforderlich. Auch Wind und Wellen schaffen teilweise anspruchsvolle Oberflächenverhältnisse. Ausnahme hierzu ist die Insel Santiago, denn in der geschützten Bucht fühlen sich auch Tauchanfänger und Schnorchler wohl.