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Tauchen auf Bonaire

Gleich bei Ankunft auf Bonaire stimmt man sich auf das entspannte Lebensgefühl ein, dass von dieser kleinen Karibikinsel ausgeht. Man taucht ab in ein friedliches Alltagsleben, fernab von Hektik und den daheim gelassenen Alltagssorgen. Das Einzige was ansteht, ist der relaxter Müßiggang: „Was mache ich heute?“ – Wie wär’s mit Faulenzen am Strand und zwischendurch der Unterwasserwelt ein Besuch abstatten oder mit dem gemieteten Pick Up hinaus in die wilde Naturlandschaft fahren? Die überschaubare Insel macht es einem karibisch leicht.

Die meisten Taucher schnappen sich ihr Tauchzeug und cruisen mit dem Mietwagen zu den mehr als 60 Tauchplätzen entlang der Küstenstraße. Wie auf Curacao sind die Spots mit einem großen, hier gelben Stein am Wegesrand markiert. Eine großartige Besonderheit ist der „D(r)ive-Thru“, eine Flaschenstation, bei der man mit dem Wagen vorfährt, die leeren Flaschen austauscht und weiter geht’s.

Seit Anfang der 1970er Jahren engagiert sich Bonaire für einen nachhaltigen Tourismus und war eine der ersten karibischen Inseln, die einen strikten Riffschutz und die Kultivierung neuer Korallen betreibt. Die Unterwasserwelt ist von ausgezeichneter ökologischer Qualität. Große Ansammlungen von Geweih- und Salatkorallen sowie Schwämme bilden den Lebensraum für ein kunterbuntes Durcheinander der karibischen Artenvielfalt. Darunter finden sich häufig Kaiserfische, Papageifische, Juwelen-Zackenbarsche, Tarpune, Trompetenfische, Kugelfische und ganze Wolken kleiner Rifffische. Bei einem genauen Blick entdeckt man auch Rüschenschnecken oder Flamingozungen. Schildkröten schlagen sich den Bauch an Weichkorallen voll und oft lauern Muränen sowie Zackenbarsche in dunklen Nischen.

Die Insel ist umgeben von Bonaire Marine Park. Dieser bietet ausgezeichnete Shore Divingplätze wie Karpata, Invisibles, Whites Slaves, aber auch Wracks wie die Hilma Hooker. Dieser 72 Meter lange kolumbianische Frachter saß 1984 mit Motorschaden vor Bonaire fest - wenig später stellte die Hafenpolizei 11 Tonnen Marihuana sicher.

Abseits der Tauchpiste gibt es eine außergewöhnliche Landschaft zu entdecken, geformt aus meterhohen Kakteen, Mangroven und weiten Salzseen. Hier trifft man auf frei lebende Esel, Iguanas, Flamingos und Papageien. Bonaire ist auch bei Kitern und Surfern sehr beliebt. Selbstverständlich gibt es zahlreiche schöne Buchten mit guten Beachbars, die ein lässiges Strandflair ausstrahlen. Da Bonaire eine Gemeinde der Niederlande ist, findet man sich auf Grund des europäischen Einflusses wunderbar zurecht. Restaurants, Supermärkte, Bars und Cafes sind auf gewohntem Standard und ideal für Selbstversorger und Familien. Nicht zu vergessen ist außerdem die herzliche Inselbevölkerung Bonaires, die immer Zeit für paar freundliche Worte hat und Touristen aus der ganzen Welt wie Freunde willkommen heißt.