Tauchen auf Curacao

Auf Curacao fühlt man sich ein wenig wie in Europa mit einer ordentlichen Portion Karibik und südamerikanischem Flair. Kein Wunder, denn aufgrund seiner wechselvollen Geschichte besitzt Curacao eine besonders facettenreiche Karibik-Kultur. Die Einheimischen reden oft querfeldein verschiedene Sprachen gleichzeitig: ob Holländisch, Spanisch, Papiamentu (das lokale Kreole) oder Englisch. Und auch aus dem Radio tönt ein wilder Mix aus Bachata, Reggae, Tumba, Ritmo und amerikanischen Pop und nicht zuletzt zeugen davon die einheimischen Leckerbissen: Wie wäre es mit einem Leguan-Eintopf und holländische Bitterballen als Beilage?

Taucher aus der ganzen Welt zieht es nach Curacao, dennoch ist man weit entfernt vom Massenandrang. Hier ist das berühmte „Easy Diving“ angesagt und man genießt völlig unkompliziertes Tauchen und eine maximale Freiheit im Tauchurlaub im Curacao.

Tauchreisen Curacao

Das Tauchen auf Curacao gleicht einem Abenteuerspielplatz: Denn ähnlich wie auf der Nachbarinsel Bonaire, stehen Tauchreisen auf Curacao ganz im Zeichen des individuellen Tauchens auf eigene Faust: Egal wann einem der Sinn danach steht, kann man hier mit dem Mietwagen zur Tauchbasis fahren, seine Tauchflaschen auf die Rückbank laden und es kann los gehen zu einem der zahlreichen Spots entlang der Küste. Ein, von der Straße unübersehbarer rot-weiß-gestreifter Stein am Wegesrand markiert die Einstiegsstelle – Tauchurlaub auf Curacao ganz nach eigenem Gusto. Natürlich besteht auch immer die Möglichkeit sich von einem Guide die Highlights der Unterwasserwelt zu zeigen oder sich einer geführten Tauchgruppe anzuschließen.

Die überwiegende Anzahl der Tauchplätze sind leicht zugänglich und es herrschen meist anfängerfreundliche Tauchbedingungen mit geringen Tauchtiefen von durchschnittlich 10 – 20 Metern und kaum Strömung. Wer nach großen Fischschwärmen Ausschau hält, wird besonders in den Tiefen bis 30 Metern fündig. Als „Insel unter dem Winde“, also außerhalb der Hurrikan-Zone, genießt man das ganze Jahr sommerliche Temperaturen mit kaum Regen, so dass das Tauchen auf Curacao zu jeder Zeit gleichermaßen möglich ist.

Tauchplätze auf Curacao

Die ca. 45 Tauchplätze von Curacao sind häufig typische Saumriffe, die von einer Sandzone in sanft abfallende Riffhänge übergehen. Diese sind karibisch bunt mit farbenfrohen Schwämmen, Gorgonien, Elchgeweih-, Fächer- und buschigen Hornkorallen bewachsen. Dazu formen Steinkorallen viele Furchen und Spalten, an denen etliche bunte Rifffische wie Doktor- Falter-, Kaiserfischen knabbern sowie Seepferdchen, Anglerfische, Sepien, Drachenköpfe und Schlangenaale sich versteckt halten oder große Muränen auf Beute lauern. Des Öfteren sind auch Barrakudas, kapitale Tarpune, Makrelen, Tunfische, Barsche und Schildkröten anzutreffen.

Zu den bekanntesten Tauchplätzen gehören Mushroom Forest, Alice in Wonderland und Wracks wie das Tugboat und der 70 Meter Frachter Superior Producer.

Tauchurlaub Curacao: Eine Insel voller Farben

Das 1634 gegründete Willemstad bildet heute das kulturelle Zentrum der Insel. Seine Altstadt mit den farbenfrohen Kolonialhäusern steht als UNESCO-Weltkulturerbe unter Denkmalschutz und ein Abstecher sollte in keinen Curacao Tauchurlaub fehlen. Es lohnt durch die Gassen der Handelskade am Hafen zu schlendern - vorbei an vielen Geschäften, lokalen Restaurants sowie dem Floating Market mit seinem riesigen Angebot an exotischen Früchten. Besonders am Abend kommt das ganze Inselleben hier zusammen. Die Luft ist erfüllt von Live-Musik und an den urigen Bars werden erstklassige Cocktails gemixt, wo natürlich auch der berühmte »Blue Curacao« zum Einsatz kommt.

Curacao ist ideal für zum Baden: Mehr als 35, teils bewirtschaftete Strände mit goldfarbenem Sand und türkisblauen Lagunen stehen zu Auswahl und zeichnen mit ihren verwitterten Auslegerbooten ein romantisches Bild.

Wer in seinem Tauchurlaub auf Curacao noch überschüssige Energie verbrennen will, dem sei ein Ausflug in die vielseitige Naturlandschaft empfohlen. Etwa zum 375 Meter hohen Mount Christoffel im gleichnamigen Nationalpark, der üppig grün bewaldet ist. Es gibt aber auch ausgedorrte Landschaften mit baumhohen Kakteen, wo sich die grün-schuppigen Bewohner der Insel tummeln - Leguane. Nicht zu vergessen sind die vielen heimischen Vogelarten. An der schroffen Ostküste, im Chete Boka Nationalpark, zeigt sich eine über Jahrtausende von Wind und Wellen geformte Landschaft.


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