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Tauchen auf Bohol

Bohol steht für einzigartige Naturerlebnisse. Ihr Wahrzeichen sind die Chocolate Hills: Eine faszinierende Landschaft aus perfekt zu Halbkugeln geformten Hügeln, über deren Entstehung noch immer Forscher rätseln und sich viele Legenden ranken. Unweit davon hat man beim Ort Corella die Möglichkeit, die Natur zu erkunden und den kleinsten Affen der Welt den Koboldmakis zu beobachten. Hinzu kommen die romantische Flusslandschaft des Loboc-Rivers, Mangrovenwälder, traumhafte Wasserfälle und riesige Fledermaushöhlen.

Die Unterwasserwelt strotzt vor Vielfalt, die Taucher meist noch für sich haben. Bei den sonst so verschlafenen Fischerörtchen Anda oder der kleinen Insel Cabilao herrscht an den Steilwänden entlang der Küste ein kunterbuntes Treiben der Riffbewohner. Darunter prächtige Nacktschnecken, Anglerfische, die zwischen Schwämmen und Weichkorallen thronen, gut getarnte Geisterpfeifenfische und fremdartige Fangschreckenkrebse wie vom anderen Stern.

Ein genauer Blick in die ausladenden Gorgonien lohnt, denn häufig lassen sich darin winzige Pygmäenseepferdchen ausmachen. Bei Dämmerung vollführen faszinierenden Mandarinfische ihr kompliziertes Balzritual. Für Fotografen ergeben sich endlose Motive und oft bewegt man sich kaum vom Fleck. Von Februar bis April können auch Thunas, Napoleons und mit etwas Glück Fuchshaie gesichtet werden.

Rund um die Inseln Panglao und Balicasag gibt es farbenfrohe Riffe, die sich hervorragend für Entdeckungen im Makrobereich eignen. Spezialität sind die riesigen Makrelen-Schwärme und eine schwarz-weiß geringelte Seeschlangenart. Seine weißen Traumstrände machen es zum beliebten Badeort und es gibt ruhige Ecken, wo sich das wunderbar genießen lässt. Wem trotzdem nach Abwechslung ist, wird auf der bekannten Partymeile von Alona Beach sicher fündig und bietet ein interessanten Kontrast inmitten der Tropenidylle.