Tauchsafari Sudan

Suchen Sie nach neuen, unbekannten Tauchplätzen, abseits der Massen und in unberührter Abgeschiedenheit? Wer glaubt, dass Ägyptens „tiefer Süden“ die letzte Grenze vom Roten Meer darstellt, der wird im Sudan sein blaues Wunder erleben. Selbst unter vielgereisten Tauchern eröffnen sich mit dem Sudan ganz neue Tauchgebiete, die das bekannte Repertoire des Roten Meeres um einige Tauchsafari-Leckerbissen bereichern.

Tauchsafari Sudan: Auf zu neuen Abenteuern im Roten Meer!

In den letzten Jahren rücken Tauchreisen in den Sudan immer mehr auf das Radar vieler Taucher. Besonders Tauchsafari-Fans, die den ägyptischen Teil des Roten Meeres kennen wie ihre Westentasche, werden vom unbekannten Sudan wie magisch angezogen. Natürlich trifft man unter Wasser auch hier auf die üblichen Verdächtigen wie die Schwärme orangefarbener Fahnenbarsche, Riesenmuränen, Blaupunktrochen und viele andere Rot-Meer-Bewohner. Dennoch ist der Farbenmix anders und so manchen Spot erkennt man seine unberührte Qualität auf dem ersten Blick an.

Die schönsten Tauchplätze Sudans

Es sind die Spezialitäten, die eine Sudan Tauchsafari lohnenswert macht. Vor allem machen so berüchtigte Tauchplätze wie Sanganeb Reef, Shaab Rumi oder Angarosch die Runde: Korallengärten wie aus dem Bilderbuch, steil abfallende Riffwände, die ein üppiges Riffleben beheimaten. Dazu kommen kapitale Großfische wie Barrakudas, Makrelen, Napoleonfische und ganze Schulen von Hammerhaien und Grauen Riffhaien. Am Spot »Mesharifa« finden sich zwischen September bis Oktober hunderte Mantas zur Paarung ein. Oder die Umbria am Wingate Reef - eines der schönsten Wracks der Welt, beladen mit einem ganzen Sammelsurium vergangener Zeiten. Darunter Fiat 1100 Lungo Oldtimer, Rotweinflaschen sowie schlummern noch immer ungestört Sprengsätze, Munition und Bomben in Laderäumen.

Tauchen auf den Spuren großer Tauchpioniere

Einer der ersten Sporttaucher, die den Sudan entdeckten, waren legendäre Tauchpioniere wie Jaques Cousteau und Hans Hass, die sich Hals über Kopf in die Unterwasserwelt verliebten. Cousteau ging sogar soweit und versenkte hier seine UFO-ähnliche Forschungsstation „Precontinent II“. Zusammen mit seinem Team (inklusive mitgebrachten Papagei) erforschte er darin einen Monat lang, ob ein Leben gänzlich unter der Wasseroberfläche möglich ist. Und heute noch lässt sich dieses außergewöhnliche Wrack am Meeresgrund bestaunen. Tipp: Eine Tauchsafari in Begleitung mit einem Buch von Cousteaus Sudan-Abenteuern oder »Manta Teufel im Roten Meer« von Hans Hass runden das Erlebnis wunderbar ab.

Sudan Tauchsafaris mit Expeditions-Charakter

Die Unberührtheit der sudanesischen Tauchreviere gibt es nicht umsonst und wollen erobert werden. Der größte Unterschied zum ägyptischen Nachbarn ist, dass im Sudan ausschließlich im Rahmen einer Tauchsafari vom Schiff getaucht wird. Vom Tourismus ist hier kaum eine Spur und lange Zeit bestanden nur Flüge der staatlichen Airline, die auf der Schwarzen Liste steht. Doch in letzten Jahren nahmen anerkannte Airlines wie Emirates die Verbindung via Dubai oder mit Egypt Air via Kairo mit ins Programm und es eröffnen sich damit gute Möglichkeiten diesen, noch wenig bekannten Teil des Roten Meeres zu erforschen.


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